Heizung im Neubau -

Vergleich und Preise

Heizung im Neubau: Was ist wichtig?

Eine beliebte Heizung im Neubau: Die Wärmepumpe

Wer eine Heizung für sein neues Eigenheim sucht, kommt nicht darum herum, sich intensiver mit dem Thema auseinanderzusetzen, da die Vorschriften der Energieeinsparverordnung 2014 / 2016 (EnEV 2014 / 2016) für Neubauten einzuhalten sind. Daher ist nicht automatisch jede auf dem Markt verfügbare Heizung auch für Neubauten zugelassen.

Welche Vorschriften die EnEV enthält, welche Heizungen diese erfüllen, wie viel sie in Anschaffung und Betrieb kosten, ob und wie viel Förderung es gibt und was sonst noch zu beachten ist, können Sie in unserem folgenden Heizungs-Vergleich erfahren.

Was Sie über die Heizung wissen sollten

In Deutschland sind aktuell hauptsächlich noch Ölheizungen und Gasheizungen in Benutzung. Darunter befinden sich sogar noch alte Konstanttemperaturkessel, die nach heutigen Maßstäben besonders ineffizient und klimaschädlich sind. Öl- und Gasheizungen haben jedoch wahrscheinlich keine große Zukunft mehr, da die fossilen Brennstoffe endlich sind, viel CO2 emittieren und die Preise für Öl und Gas in Zukunft steigen werden.

In den vergangenen Jahrzehnten hat es viele Neuentwicklungen auf dem Heizungsmarkt gegeben, die ohne fossile Energieträger auskommen. Dazu gehören Wärmepumpen genauso wie Holzheizungen und Solarthermie-Anlagen. Ihr Anteil am gesamten Gebäudebestand ist zwar noch gering, sie erfreuen sich aber immer größerer Beliebtheit. So ist die Wärmepumpe bereits seit 2017 das im Neubau am häufigsten eingesetzte Heizsystem, noch vor der Gasheizung. Diese Entwicklung wird sich in Zukunft fortsetzen.

Heizung im Neubau:
Arten und Kosten

Eine der zentralen Fragen, die sich bei der Planung eines Neubaus stellen, ist die nach der Heizung des Gebäudes und den dafür entstehenden Kosten. Dabei macht die Heizungsanlage ca. 4,5 bis 5,5 Prozent der Gesamtkosten eines Hausbaus aus, für das Wärmeverteilsystem (Fußbodenheizung) entstehen anteilig weitere 3 Prozent. Zusammengenommen liegen die Kosten rund um die Heizung bei ca. 7,5 bis 8,5 Prozent der Gesamtkosten.

Für Neubauten gelten die strengen Vorschriften der EnEV 2014. Diese Anforderungen werden von Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien besonders einfach erfüllt. Hervorzuheben sind hier vor allem Wärmepumpen, da sie im Betrieb, vor allem in Kombination mit einer Fußbodenheizung, sehr effizient sind. Wird die Anlage mit Strom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage betrieben, steigert sich die Effizienz nochmals. Die Kosten für die Anschaffung liegen ohne PV-Anlage bei 15.000 bis 23.000 Euro.

Alternativ kann man sich auch eine Holzheizung einbauen lassen. Allerdings sind diese in der Anschaffung mit Kosten von 20.000 bis 25.000 Euro teurer als eine Wärmepumpe. Eine Ausnahme stellt der Holzvergaser dar: Er ist mit 10.000 Euro recht preiswert. Allerdings muss er von Hand mit Brennstoff befüllt werden, lässt sich nur dann wirtschaftlich betreiben, wenn man günstig Scheitholz beziehen kann, und man braucht sehr viel Platz und Zeit, um den Brennstoff zu lagern und zu verarbeiten. Insgesamt sind Holzheizungen eher für Altbau-Sanierungen bzw. Gebäude mit hohem Wärmebedarf und ländliche Gegenden mit Zugang zur Holzwirtschaft geeignet.

Gasheizungen und Ölheizungen erfüllen die Vorschriften der EnEV selbst mit Brennwerttechnik nicht. Sie müssen deshalb mit einer heizungsunterstützenden Solarthermie-Anlage und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kombiniert werden, um für Neubauten zugelassen zu werden. Das macht sie in der Anschaffung noch teurer als die teuerste Holzheizung (31.000 bis 32.500 Euro). Eine Solarthermie-Anlage kostet mindestens 2.000 Euro (Warmwasser) bis 8.000 Euro (Heizungsunterstützung). In der folgenden Tabelle finden Sie noch einmal eine Übersicht zu den verschiedenen Heizungen und ihren Anschaffungskosten.

Anschaffungskosten
verschiedener Heizungen im Neubau

Heizung

Nötige Erweiterungen zur Einhaltung der EnEV 2014

Kosten Anschaffung (ohne Förderung)

Luft-Wasser-Wärmepumpe

nicht erforderlich

15.000 €

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Sonde / Bohrung)

nicht erforderlich

20.000 €

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmekörbe)

nicht erforderlich

17.000 €

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Ringgrabenkollektor)

nicht erforderlich

17.000 €

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

nicht erforderlich

23.000 €

Abluft-Wärmepumpe

nicht erforderlich

15.000 €

Pelletheizung

nicht erforderlich

20.000 €

Hackschnitzelheizung

nicht erforderlich

25.000 €

Holzvergaser

nicht erforderlich

10.000 €

Solarthermie-Anlage HU*

nicht erforderlich

8.000 €

Solarthermie-Anlage WW**

nicht erforderlich

4.800 €

Öl-Brennwertheizung

Solarthermie HU* + Lüftungsanlage mit WR***

32.500 €

Gas-Brennwertheizung

Solarthermie HU* + Lüftungsanlage mit WR***

31.000 €

*HU = Heizungsunterstützend; **WW = Warmwasser; ***WR = Wärmerückgewinnung

Wie hoch sind die Kosten für eine Heizung im Neubau?

Die Kosten einer Heizung hängen von Bauart und Leistung ab

Wirtschaftlichkeit und laufende Kosten

Die wirtschaftlichsten Heizungen in unserem Vergleich sind die Sole-Wasser-Wärmepumpe, entweder mit Ringgrabenkollektor oder mit Erdwärmekörben, sowie die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Wenn man mal vom Nischenprodukt Scheitholzvergaser absieht, folgen ihnen die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsondenbohrung und die Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Der Scheitholzvergaser ist die mit Abstand wirtschaftlichste Holzheizung. Sowohl die Anschaffung als auch der Brennstoff und damit der Betrieb sind günstig. Allerdings bietet der Holzvergaser so gut wie keinen Komfort, denn er muss von Hand befüllt werden. Außerdem braucht man viel Platz zur Holzlagerung und zu dessen Trocknung. Zudem braucht man einen Zugang zur Forstwirtschaft, um günstig an Brennholz zu kommen. Deutlich komfortabler, aber auch bedeutend teurer, ist da schon die Hackschnitzelheizung.

Auch hier sind die Brennstoffpreise niedrig. Noch teurer ist der Betrieb einer Pelletheizung. Ihnen folgen im Heizungsvergleich die Gasheizung und die Ölheizung, was vor allem an den immensen Anschaffungskosten für die Lüftung mit Wärmerückgewinnung und die heizungsunterstützende Solarthermie-Anlage liegt. Das Schlusslicht bildet die Infrarotheizung. Trotz höherem Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Elektroheizungen sind die Betriebskosten angesichts des hohen Strompreises indiskutabel hoch.

Wirtschaftlichkeit
verschiedener Heizungen im Neubau

Heizung

Jahr 5

Jahr 15

Jahr 25

Ölheizung Brennwert mit Tank und

Solarthermie HU* und Lüftungsanlage

zentral mit WR**

44.200 €

73.600 €

113.100 €

Gasheizung Brennwert mit Anschluss und

Solarthermie HU* und Lüftungsanlage

zentral mit WR**

41.900€

69.200 €

105.800 €

Pelletheizung

23.900 €

51.300 €

88.100 €

Hackschnitzelheizung

25.600 €

48.900 €

80.300 €

Holzvergaser

15.900 €

39.500 €

71.100 €

Luft-Wasser-Wärmepumpe

25.200 €

50.800 €

85.200 €

Luft-Wasser-Wärmepumpe NIBE F2120

19.200 €

43.000 €

74.900 €

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdsonde)

22.500 €

46.200 €

78.100 €

Sole-Wasser-Wärmepumpe (Ringgraben)

20.500 €

44.300 €

76.100 €

Wasser-Wasser-Wärmepumpe

24.400 €

48.200 €

80.000 €

Abluft-Wärmepumpe

25.300 €

51.200 €

86.000 €

Infrarotheizung

26.700 €

78.400 €

148.000 €

*HU = heizungsunterstützend; **WR = Wärmerückgewinnung

Effizienzhäuser und Vorschriften

Wer heutzutage ein Haus baut, der muss die in der EnEV 2014 festgelegten energetischen Standards hinsichtlich des Primärenergiebedarfs und der Dämmung der Gebäudehülle einhalten. Ursprünglich spiegelte das KfW Effizienzhaus 100 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Obergrenzen bzw. den Mindeststandard vor dem Inkrafttreten der EnEV für Neubauten im Jahr 2016 wider. Dabei steht die 100 für 100 Prozent als Referenzwert. Die Zahlenwerte hinter den anderen KfW Effizienzhausstandards stehen in Relation zu diesem Referenzwert. Das KFW Effizienzhaus 70 benötigt z. B. nur 70 Prozent des Energiebedarfs des KfW Effizienzhauses 100.

Laut EnEV 2014 liegt der Grenzwert für den Primärenergiebedarf von Neubauten seit 2016 bei 75 Prozent des ursprünglichen Referenzwertes (ca. 51 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr). Das Effizienzhaus 85 (= 85 % des Referenzhauses) würde ihn demnach überschreiten. Das KfW Effizienzhaus 70 dagegen würde die neuen Anforderungen erfüllen. Die KfW Effizienzhäuser 55 und 40 / 40 Plus unterschreiten diesen Wert sogar deutlich und benötigen nur 55 bzw. 40 Prozent des Referenzwertes. Das Effizienzhaus 40 Plus unterschreitet selbst die 40-Prozent-Marke und stellt die niedrigste Effizienzhausklasse der KfW dar.

Es ist empfehlenswert, den Energiebedarf des EnEV-Standards zu unterschreiten. So erhalten Sie einerseits den Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie angesichts immer strenger werdender Standards und andererseits sparen Sie bei den Heizkosten erhebliche Beträge ein. Außerdem können Sie von der KfW eine Förderung bekommen, wenn Sie den KfW Effizienzhausstandard 55 oder besser erreichen. Dadurch amortisieren sich die anfänglichen Mehrkosten meist schon nach wenigen Jahren. Diese Grundsatzentscheidung ist später auch nicht mit vertretbarem Aufwand zu revidieren. Mit einem Effizienzhaus 55 oder besser werden heute bereits Standards erreicht, die auch in Zukunft aufgrund der bereits vorhandenen Wärmedämmung nicht mehr sehr deutlich unterschritten werden können.

Welche anderen Themen sind wichtig bei einer Heizung im Neubau?

Erneuerbare Wärme ist im Neubau auf dem Vormarsch

Sonstige Themen

Die Kosten für die Anschaffung und die laufenden Kosten einer Heizung haben beim Thema Heizungswahl zu Recht meist Priorität. Es sind jedoch nicht die einzigen Themen, mit denen man sich bei der Planung der Heizungsanlage auseinandersetzen sollte. Ein Blick auf den Markt für gebrauchte Immobilien macht dies schnell deutlich. Verkäufer von Gebäuden mit zu niedrigem Baustandard oder nicht zukunftsfähigen Heizungen haben häufig trotz guter Lage Abschläge im Kaufpreis hinnehmen müssen.

Mögliche Förderungen (für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien), Wartungsverträge, Werksgarantien sowie die Zukunftsperspektive für Brennstoffe und die Werterhaltung der Immobilie sollten auch unbedingt bedacht werden. Mehr Informationen hierzu finden Sie in den folgenden Kapiteln.

Förderung für Ihre neue Heizung

Ein wichtiger Aspekt bei der Planung der neuen Heizung ist die Förderung. In Neubauten werden Heizungen nur gefördert, wenn sie auf der Basis erneuerbarer Energien betrieben werden können. Darunter fallen Wärmepumpen, Holzheizungen und Solarthermie-Anlagen. Zuständig für die Förderung ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Das BAFA vergibt direkte Förderungen für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien. Dabei handelt es sich um einmalige Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Da der Wohnsektor der drittgrößte CO2-Verursacher in Deutschland ist, sollen Anreize geschaffen werden, in erneuerbare Energien zu investieren und so die CO2-Emissionen dauerhaft und merklich zu senken.

Wartungsvertrag - ja oder nein?

Grundsätzlich sollte man bei der Anschaffung einer neuen Heizung darauf achten, dass sie regelmäßig gewartet wird. Das garantiert letztlich die Betriebssicherheit der Heizung, sorgt für einen optimierten Betrieb und somit auch für einen möglichst niedrigen Energieverbrauch. So spart man Heizkosten. Außerdem wird so die Gerätegarantie erhalten und insgesamt die Lebensdauer des Gerätes erhöht. Leider variieren die Kosten dafür von Fachbetrieb zu Fachbetrieb, ebenso wie die in der Wartung enthaltenen Leistungen. Hersteller veröffentlichen jedoch Wartungsinhalte und Preise. Dies ist eine gute Orientierung für die eigene Beurteilung.

In diesem Zusammenhang ist es sinnvoll darüber nachzudenken, ob man einen Wartungsvertrag abschließt. Im Wartungsvertrag sind Umfang und Art sowie die Intervalle der Leistungen ebenso vertraglich festgelegt wie der Preis dafür. Üblicherweise inkludiert der Wartungsvertrag die Reinigung und eine allgemeine Funktionsprüfung der Heizung - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - sowie, wenn nötig, kleinere Reparaturen und den Austausch von Verschleißteilen. Dadurch, dass der Preis und die Leistungen vertraglich geregelt sind, spart man meist auch noch Geld gegenüber einzelnen Wartungsaufträgen.

Wichtig ist allerdings, dass man Umfang, Art und Intervalle der Leistungen exakt festlegt, damit klar ist, welche Leistungen mit dem Vertrag abgedeckt sind und welche extra bezahlt werden müssen. Der Preis für den Vertrag hängt letztlich von den vereinbarten Leistungen und der Art der Heizung ab. Am teuersten ist die Wartung von Ölheizungen (550 Euro / Jahr), gefolgt von Gasheizungen (500 Euro / Jahr) und Holzheizungen (300 Euro / Jahr). Deutlich günstiger ist hingegen die Wartung von Wärmepumpen, bei welchen eine zweijährige Durchsicht ausreichend ist (140 Euro / Jahr).

Garantie auf eine neue Heizung

Generell besteht in Deutschland für neue Produkte eine Gewährleistungspflicht von 2 Jahren. Unabhängig davon vergeben die meisten Hersteller für ihre Produkte eine Garantie, um so den Kaufanreiz und damit den eigenen Umsatz zu steigern. Es handelt sich hierbei jedoch um eine freiwillige Serviceleistung. Ein gesetzlicher Anspruch über die Gewährleistung hinaus besteht nicht. In bestimmten Fällen kann die Gewährleistung aber auf 5 Jahre ausgedehnt werden. Die Garantie der Hersteller läuft gewöhnlich über 5 Jahre. Mit zusätzlichen Versicherungen kann der Schutz der eigenen Anlage auf bis zu 15 Jahre ausgedehnt werden.

Der Umfang der Garantie kann allerdings durchaus variieren. Sie kann für einzelne Bauteile oder für das vollständige System gelten. In der Regel ist die Garantie an Bedingungen geknüpft: Regelmäßige Wartung durch vom Hersteller zertifiziertes Fachpersonal sowie die ausschließliche Nutzung von Originalbauteilen sind Standardbedingungen. Es kann aber (im Rahmen einer Garantieverlängerung) auch zwecks Controlling und Ferndiagnose eine Digitalisierung der Heizungsanlage erforderlich sein.

Entwicklung erneuerbarer Energien und Strommix

Da die fossilen Energieträger in Zukunft immer knapper und somit teurer werden und zudem den Klimawandel befeuern, stellt sich die Frage nach der Entwicklung der erneuerbaren Energien. Ihr Anteil am Strommix hat sich in den vergangenen Jahren durch den Ausbau großer PV- und Windkraftanlagen schon deutlich erhöht und dieser Trend wird sich fortsetzen. Tatsächlich ist Ökostrom heute sogar vielerorts bereits billiger als Strom aus fossiler Erzeugung, sodass sich Wärmepumpen klimaneutral betreiben lassen. Außerdem hat sich der Anteil der Biomasse als Energiequelle am Markt erhöht.

Das heißt, dass Wärmepumpen vermutlich schon sehr bald die am weitesten verbreiteten Heizungen sein werden. In Kombination mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, mit deren Hilfe man die Wärmepumpe teilweise betreiben kann, lassen sich die Betriebskosten weiter senken. Sollten Stromspeicher billiger werden, kann man den Eigenverbrauchsanteil am selbst erzeugten Strom sogar noch ausweiten.

Aber auch Biomasseheizungen werden ihren Platz am Markt finden. Dabei sind Preisschwankungen für den Brennstoff Holz bei zunehmender Nachfrage nicht auszuschließen. Hier bietet sich die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage an, um diese Schwankungen abzufangen. Insgesamt dürfte der Markt für Holz als Brennstoff aber auch auf einem stabilen Niveau bleiben.

Energieausweis und Werterhaltung

Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energiebedarf und die primäre Wärmequelle einer Immobilie und ist Pflicht, wenn man ein Gebäude oder Teile davon vermieten oder verkaufen möchte. Ausnahmen bestehen nur für denkmalgeschützte Gebäude oder solche mit einer Nutzfläche unter 50 Quadratmetern. Für einen Neubau bekommt man ihn automatisch dazu.

Ein Energieausweis ist für Vermieter bzw. Verkäufer gleichermaßen von Vorteil: So kann der Verkäufer Werbung mit der im Ausweis nachgewiesenen Energieeffizienz der Heizungsanlage machen oder ggf. einen möglichen Sanierungsbedarf erkennen. Insgesamt trägt der Energieausweis zum Werterhalt der Immobilie bei und kann letztlich auch als Qualitätssiegel derselben betrachtet werden.

Alle Wärmeerzeuger sind zusätzlich noch mit einem Energielabel gekennzeichnet. Das Energielabel liefert eine gute Orientierung zur Effizienz der jeweiligen Heizung. Wärmepumpen erreichen hier in aller Regel die beiden höchstmöglichen Klassifizierungen mit A++ oder sogar A+++. 

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