Wald in Schweden

Ersparnis mit eine Wärmepumpe berechnen

Kosten- & CO₂-Einsparung im Vergleich

Die steigenden Energiepreise und der Wunsch nach mehr Klimaschutz bringen viele Hausbesitzer dazu, über einen Wechsel zur Wärmepumpe nachzudenken. Doch eine zentrale Frage bleibt oft unbeantwortet: Wie hoch ist die tatsächliche Ersparnis einer Wärmepumpe im Vergleich zu Gasheizung, Ölheizung oder anderen Heizsystemen?

Genau hier setzen unsere Rechner an. Sie zeigen Ihnen transparent, wie viel Kosten und CO₂ Sie durch eine Wärmepumpe einsparen können – individuell, nachvollziehbar und auf Basis Ihrer Angaben. Statt pauschaler Aussagen erhalten Sie konkrete Zahlen, die Ihnen helfen, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

CO₂-Rechner

Der CO₂-Rechner zeigt, wie stark sich die CO₂-Emissionen durch den Einsatz einer Wärmepumpe reduzieren lassen. Hier vergleichen Sie klassische Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen mit Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen. Das Ergebnis ist die CO₂-Ersparnis über einen Zeitraum von zehn Jahren, wahlweise auf Basis des Strommixes oder von Naturstrom.

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Kosten- und Einsparungsrechner

Ergänzend dazu berechnet der Kosten- und Einsparungsrechner, wie viel Geld und CO₂ Sie pro Jahr durch eine Wärmepumpe einsparen können. Berücksichtigt werden dabei Ihre aktuelle Energiequelle, das vorhandene Heizsystem, individuelle Energiepreise sowie der jährliche Verbrauch. So erhalten Sie eine realistische Einschätzung der jährlichen Wärmepumpen-Ersparnis im direkten Vergleich.

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Wie viel Ersparnis bringt eine Wärmepumpe wirklich?

Pauschale Aussagen zur Ersparnis einer Wärmepumpe sind meist wenig hilfreich. Ob und wie stark sich der Umstieg lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Während einige Haushalte ihre Heizkosten deutlich senken können, fällt die Wärmepumpen-Ersparnis in anderen Fällen geringer aus. Entscheidend ist immer die individuelle Ausgangssituation.

Besonders groß ist die Ersparnis durch eine Wärmepumpe, wenn eine ältere Gas- oder Ölheizung ersetzt wird. Im Vergleich zu fossilen Heizsystemen arbeitet eine NIBE Wärmepumpe deutlich effizienter, da sie Umweltwärme nutzt und nur einen Teil der benötigten Energie in Form von Strom bezieht. Dadurch sinken sowohl die laufenden Betriebskosten als auch die CO₂-Emissionen.

Für eine realistische Bewertung spielen unter anderem folgende Punkte eine Rolle:

  • die bisher genutzte Heizungsart, etwa Gasheizung oder Ölheizung
  • die Art der Wärmepumpe, zum Beispiel Luft-Wasser oder Sole-Wasser
  • das vorhandene Heizsystem, etwa Heizkörper oder Fußbodenheizung
  • der aktuelle Strom- und Gaspreis
  • die Nutzung von Ökostrom oder Strommix
  • der jährliche Energieverbrauch des Gebäudes

Erst die Kombination dieser Faktoren zeigt, wie hoch die tatsächliche Einsparung einer Wärmepumpe im Vergleich zu Gas oder Öl ausfällt. Genau deshalb liefern individuelle Berechnungen deutlich aussagekräftigere Ergebnisse als Durchschnittswerte oder allgemeine Schätzungen.

Wärmepumpe CO₂-Ersparnis im Vergleich zu Gas & Öl

Der Wechsel von einer Gas- oder Ölheizung auf eine Wärmepumpe wirkt sich nicht nur auf die Heizkosten aus, sondern vor allem auf die CO₂-Bilanz eines Gebäudes. Während fossile Heizsysteme bei der Verbrennung von Gas oder Heizöl kontinuierlich CO₂ freisetzen, nutzt eine Wärmepumpe überwiegend Umweltenergie aus Luft oder Erdreich. Der CO₂-Ausstoß hängt hier maßgeblich davon ab, wie der benötigte Strom erzeugt wird.

Besonders im direkten Vergleich zeigt sich das Einsparpotenzial deutlich:

Gegenüber einer Gasheizung – und noch stärker im Vergleich zu einer Ölheizung – kann eine Wärmepumpe die CO₂-Emissionen über viele Jahre hinweg erheblich reduzieren. Wie hoch diese Einsparung tatsächlich ausfällt, hängt unter anderem von der Art der Wärmepumpe sowie vom verwendeten Stromtarif ab.

Beispiel: Zwei Drittel des Energieverbrauchs entstehen durchs Heizen

Ein Vier-Personen-Haushalt eines Hauses verbrennt jährlich ca. 3.000 Liter Öl für Heizung und warmes Wasser. Das entspricht einer Menge von 8,4 Tonnen CO₂* und bereits zwei Drittel des gesamten Energieverbrauches des Haushaltes.

Die üblicherweise anfallende elektrische Energie für Kochen, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Beleuchtung fällt zunächst weniger ins Gewicht. Häufig wird der benötigte Haushaltsstrom für einen Standardhaushalt mit 4.000 kWh** angegeben, was einer CO₂-Belastung von 1,5 Tonnen*** gleichkommt. Sparsame Haushaltsgeräte und LED-Beleuchtungen sind selbstverständlich stets ratsam, lohnender ist es jedoch, die Heizungsanlage auf einen aktuellen technischen Stand zu bringen.

Quelle: *CO2-Online, **Statistisches Bundesamt, ***Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Wie viel CO₂ verursacht mein Haus?

Mit unserem CO₂ Rechner können Sie Ihre Emission berechnen und vergleichen.

Beispiel: CO₂-Ersparnis durch eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus

Das folgende Beispiel zeigt, welche CO₂-Ersparnis eine Wärmepumpe im Vergleich zu einer Gasheizung erzielen kann, basierend auf realistischen Annahmen für ein typisches Einfamilienhaus.

Betrachtet wird ein Neubau mit EnEV-Dämmstandard und einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern, der von vier Personen bewohnt wird. Das Gebäude verfügt über keine Lüftungsanlage und wird über Heizkörper beheizt. Der jährliche Wärmeenergiebedarf liegt bei 15.070 Kilowattstunden.

Bei Nutzung eines Gasheizkessels mit einer Vorlauftemperatur von mindestens 55 Grad Celsius entstehen in diesem Szenario jährliche CO₂-Emissionen von rund 3.564 Kilogramm. Diese Emissionen ergeben sich aus der Verbrennung fossiler Energieträger und fallen jedes Jahr erneut an.

Wird die Gasheizung durch eine Sole-Wasser-Wärmepumpe ersetzt, sinken die CO₂-Emissionen deutlich. Bei Nutzung des allgemeinen Strommixes verursacht die Wärmepumpe noch etwa 1.324 Kilogramm CO₂ pro Jahr. Wird hingegen Naturstrom eingesetzt, reduziert sich der jährliche CO₂-Ausstoß auf lediglich 72 Kilogramm.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren ergibt sich daraus eine erhebliche CO₂-Einsparung durch die Wärmepumpe. Im Vergleich zur Gasheizung werden bei Nutzung des Strommixes rund 22.400 Kilogramm CO₂ eingespart. Mit Naturstrom steigt die Einsparung sogar auf etwa 34.920 Kilogramm CO₂.

Mit einer Wärmepumpe den CO₂-Ausstoß reduzieren

Wie viel CO₂ verursacht eigentlich mein Haus? Eine auf den ersten Blick unbedeutende Frage, gewinnt für Eigenheimbesitzer unter klimaschützenden und finanziellen Aspekten an Bedeutung.

Im Jahr 2024 haben deutschlandweit sämtliche bestehende Gebäude einen Ausstoß von 100,5 Mio. Tonnen CO₂ verursacht. (Quelle: Bundesumweltamt) Es liegt auf der Hand, dass private Eigenheime - besonders mit nicht mehr zeitgemäßen Gas- und Ölheizungen - einen maßgeblichen Einfluss auf den eigenen CO₂-Fußabdruck haben. Auch vor dem Hintergrund steigender Abgaben wie der CO₂-Steuer gewinnt der Umstieg auf erneuerbare Energien immer mehr an Relevanz. Mit der Umstellung auf eine umweltfreundliche und energieeffiziente Wärmepumpe gelingt es, ein Zeichen für ein sauberes Klima zu setzen und dabei Betriebskosten zu sparen.

Wenn eine Ölheizung durch eine moderne Wärmepumpe ersetzt wird, reduziert sich die CO₂-Belastung um zwei Drittel. Kommt noch über eine eigene Photovoltaikanlage oder regenerativ erzeugter Strom für ihren Betrieb dazu, arbeitet die Wärmepumpe nahezu emissionsfrei. Ein Aspekt, der vor dem Hintergrund erwartbarer Preissteigerungen für Öl oder Gas große Einsparungspotenziale in den jährlichen Betriebskosten birgt.

Energieeffiziente Wärmepumpen von NIBE sind immer eine gute Wahl. So kennt eine intelligente Wärmepumpe der NIBE S-Serie mit ihren smarten Funktionen schon das Wetter von morgen und passt Ihre Leistung eigenständig daran an.


Zu den Wärmepumpen »

1 Tonne CO₂ entspricht:

100 qm Mischwald (Aufnahme)

Icon Mischwald

380 Liter Heizöl

Icon Heizöl

8 Monate Haushaltsstrom

Icon Strom

7.500 km PKW Fahrt

Icon Lenkrad

5.000 km Economy Flug

Icon Flugzeug

27.000 km Bahnfahrt

Icon Bahn

CO₂ zwischen natürlicher Notwendigkeit und Klimarisiko

„Kohlendioxid (CO₂) ist ein natürlich vorkommendes, farb- und geruchloses Gas. Mit seinen Eigenschaften ermöglicht es Pflanzen zu atmen, es sorgt für den Verbleib von Sonnenenergie in der Atmosphäre und damit für klimatisch angenehme Bedingungen. In der richtigen Dosis ist es lebensnotwendig“ informiert Klaus Ackermann, Geschäftsführer von NIBE Systemtechnik. „Allerdings bewirkt die übermäßige Verbrennung von Kohlenstoff den Anstieg des natürlichen CO₂-Gehalts - mit der Folge einer dauerhaften, künstlich verursachten Erwärmung der Erdatmosphäre und drastischen Veränderungen für die Umwelt. Daher ist CO₂ auch als Treibhausgas bekannt. Dieser Umstand sowie die hiermit verbundene, persönliche CO₂-Bilanz lassen sich ganz leicht und wirkungsvoll über eine innovative Wärmepumpe samt Nutzung erneuerbarer Energien verbessern."

Wärmepumpe Einsparung pro Jahr berechnen

Neben der langfristigen CO₂-Betrachtung ist für viele Hausbesitzer vor allem eine Frage entscheidend: Wie viel Ersparnis bringt eine Wärmepumpe im Alltag – Jahr für Jahr? Genau darauf konzentriert sich der folgende Wärmepumpe-Ersparnis-Rechner.

Mit dem nachfolgenden Rechner ermitteln Sie Ihre jährliche Kostenersparnis in Euro sowie die CO₂-Einsparung pro Jahr, basierend auf Ihrer aktuellen Heizsituation. Dabei werden unterschiedliche Energiequellen wie Gas, Heizöl, Fernwärme oder Pellets mit einer modernen Wärmepumpe verglichen. Zusätzlich fließen wichtige Einflussfaktoren wie das vorhandene Heizsystem, individuelle Energiepreise und der jährliche Verbrauch in die Berechnung ein.

Wie viel können Sie mit einer Wärmepumpe sparen?

Wie viel können Sie mit einer Wärmepumpe sparen?

Mit Hilfe dieses Rechners können Sie leicht berechnen, wie viel Sie mit einer NIBE Wärmepumpe sparen können. Bitte beachten Sie, dass der Rechner nur eine Schätzung darstellt. Für eine genauere Berechnung können Sie jederzeit mit unseren Experten sprechen.

Einsparungen EUR
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Einsparungen CO₂
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Grundlage der Berechnung

Wir verwenden bei unseren Berechnungen der Energie- und Emissionsfaktoren das "Informationsblatt CO2-Faktoren" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Ihre aktuelle Heizung wird mit einer NIBE Installation verglichen, bei der wir eine Jahresarbeitszahl von 3,8 mit einem Heizkörpersystem und 4,0 mit einer Fußbodenheizung haben. Je nach Wahl der Wärmepumpe, Dimensionierung und Installation können Sie mit einer NIBE Wärmepumpe oft mehr sparen und eine Jahresarbeitszahl von über 5,0 erreichen. Quellen und weitere Informationen: https://www.bafa.de/SharedDocs/Downloads/DE/Energie/eew_infoblatt_co2_faktoren_2021.html * Ökostrom ist ein Sammelbegriff für erneuerbare und fossilfreie Elektrizität aus Sonnen-, Wind- und Wasserkraft. ** Die Kohlenstoffemissionen von Fernwärme werden nicht berechnet, da die Emissionen der verschiedenen Anbieter aufgrund ihres unterschiedlichen Brennstoffmixes variieren. Fernwärme kann sowohl aus erneuerbaren Brennstoffen (biogene Kohlendioxidemissionen) als auch aus nicht-erneuerbaren Brennstoffen (fossile Kohlendioxidemissionen) erzeugt werden. Die Kohlendioxidemissionen aus der Fernwärme sind unterschiedlich, je nachdem, ob biogene Kohlendioxidemissionen berücksichtigt werden oder nicht. Beispiele für verwendete Brennstoffe: Hausmüll, Pellets, fossiles Öl.

Beginnen Sie mit der Wahl Ihrer aktuellen Energiequelle

Beginnen Sie mit der Wahl Ihrer aktuellen Energiequelle

Heizungssystem

Heizungssystem

Ihr aktueller Strompreis

Aktueller Stromverbrauch

Ihre Ersparnis pro Jahr beträgt

Vater und Tochter im Flur vor einer NIBE Wärmepumpe

Persönliche Wärmepumpen-Beratung für Ihr Gebäude

Lassen Sie die Ergebnisse jetzt unverbindlich prüfen und klären Sie in einer kostenlosen Wärmepumpen-Beratung vor Ort, ob und wie sich der Umstieg in Ihrem Gebäude umsetzen lässt.

 Häufig gestellte Fragen zur Einsparung mit einer Wärmepumpe

Wie funktioniert der CO₂-Rechner?

Der CO₂-Rechner berechnet die jährlichen CO₂-Emissionen eines Gebäudes und vergleicht diese mit den Emissionen einer Wärmepumpe. Grundlage sind Angaben zur Gebäudeart, zum Dämmstandard, zur Gebäudefläche, zur Lüftungsanlage, zur Personenanzahl und zum Heizsystem. Daraus wird der jährliche Wärmeenergiebedarf für Heizung und Warmwasser ermittelt.

Für den Vergleich können Gas- und Ölheizungen sowie Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen ausgewählt werden. Die Berechnung berücksichtigt unterschiedliche Vorlauftemperaturen für Heizkörper und Fußbodenheizungen. Der Energieverbrauch der Wärmepumpen basiert auf durchschnittlichen Betriebsdaten von NIBE Wärmepumpen, fossile Heizsysteme werden mit durchschnittlichen Wirkungsgraden berechnet.

Auf dieser Basis zeigt der Rechner, wie viel CO₂ über einen Zeitraum von zehn Jahren eingespart werden kann, sowohl mit dem Strommix als auch mit Naturstrom.

Wie funktioniert der Kosten- und Einsparungsrechner?

Der Kosten- und Einsparungsrechner berechnet, wie viel Geld und CO₂ Sie pro Jahr mit einer Wärmepumpe sparen können. Grundlage sind Angaben zu Ihrer aktuellen Energiequelle, zum Heizsystem, zu den aktuellen Energiepreisen sowie zum jährlichen Energieverbrauch. Zusätzlich können Sie angeben, ob Ökostrom genutzt wird.

Auf Basis dieser Daten vergleicht der Rechner Ihre bestehende Heizlösung mit einer Wärmepumpe und zeigt die jährliche Kostenersparnis in Euro sowie die CO₂-Einsparung pro Jahr. Die Ergebnisse stellen eine realistische Schätzung dar und dienen der Orientierung, da tatsächliche Einsparungen je nach Gebäude, Nutzung und Energiepreisen variieren können.

Warum ist die Betrachtung von CO₂ beim Vergleich wichtig?

Beim Vergleich von Heizsystemen geht es längst nicht mehr nur um den aktuellen Energiepreis. CO₂-Emissionen haben einen direkten Einfluss auf die laufenden Kosten, da fossile Brennstoffe wie Gas und Heizöl dem CO₂-Preis unterliegen. Dieser Preis ist gesetzlich festgelegt und steigt schrittweise an, was fossiles Heizen Jahr für Jahr teurer macht.

Eine Wärmepumpe verursacht im Betrieb deutlich weniger CO₂-Emissionen als eine Gas- oder Ölheizung. Dadurch ist sie weniger von steigenden CO₂-Kosten betroffen – insbesondere dann, wenn erneuerbarer Strom genutzt wird. Die Betrachtung der CO₂-Bilanz hilft daher, zukünftige Kosten realistisch einzuschätzen und nicht nur den heutigen Preisvergleich heranzuziehen.