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Wärmepumpe für eine Altbau-Sanierung in Brandenburg

Bild: Wärmepumpen-Kaskade im Altbau

Zwei NIBE Wärmepumpen sorgen im sanierten Altbau für Wärme

Eine neue Wärmepumpe für den Altbau: Jörg Stoof aus Bad Belzig hat sich entschieden, sein Elternhaus komplett energetisch zu sanieren. Als letzter Teil der Gesamtsanierung fehlte noch eine neue Heizung als Ersatz für die alte Ölheizung. Jörg Stoofs Entscheidung fiel auf die Luft/Wasser-Wärmepumpe NIBE F2120 in zweifacher Ausführung.

Warum es sich anbot, auf die NIBE-Wärmepumpen zu wechseln, wie gut die neue Wärmepumpen-Kaskade die 300 Quadratmeter Wohnfläche beheizen kann und wie viel Geld Herr Stoof durch staatliche Förderung sparen konnte, lesen Sie in diesem Artikel.

NIBE WÄRMEPUMPE ERSETZT DIE ALTE ÖLHEIZUNG

Das Haus, in dem Jörg Stoof gemeinsam mit seiner Frau und seinen Eltern wohnt, war um 1900 errichtet und zuletzt mit einer Ölheizung beheizt worden. Bei einer Wohnfläche von 300 Quadratmetern war die Dimension der Heizung mit einer Leistung von 25 Kilowatt entsprechend groß.

Angesichts des wenig ökologischen Brennstoffs Öl, des hohen Verbrauchs und der Tatsache, dass die Kosten insbesondere wegen des CO2-Preises in den kommenden Jahren weiter steigen werden, wollte der Hausbesitzer nun die Ölheizung ersetzen. Eine kleine Herausforderung dabei: Der überdurchschnittlich hohe Heizbedarf.

Photovoltaik-Anlage ist bereits vorhanden

Weil die Familie Stoof bereits eine große Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach hatte, konnte der befreundete Heizungsbaumeister und NIBE-Effizienzpartner Mathias Wolf den Hausherren schnell von einer Wärmepumpen-Anlage überzeugen. Die Vorteile einer solchen Kombination lagen auf der Hand.

Denn: Wer eine Wärmepumpe mit Photovoltaik kombinieren möchte, kann nicht nur den Eigenverbrauch erhöhen und die Autarkie steigern, sondern sich auch über vergleichsweise geringe Heizkosten freuen. Dadurch, dass der eigene Solarstrom für die Wärmepumpe genutzt wird, kann die Anlage besonders effizient und zugleich ökologisch betrieben werden.

Bild: Photovoltaikanlage für Wärmepumpe

Die Wärmepumpen werden mit der eigenen Solaranlage betrieben


Luft-Wasser-Wärmepumpen (F2120) als Kaskade

Um die ungewöhnlich große Wohnfläche mit fest verbauten Heizkörpern und Fußbodenheizungen gut beheizen und die alte 25-kW-Ölheizung adäquat ersetzen zu können, wurde schließlich eine Kombination aus zwei NIBE F 2120 Luft/Wasser-Wärmepumpen gewählt. Die Geräte mit einer Leistung von 12 und 16 kW arbeiten gemeinsam, sodass eine Wärmepumpen-Kaskade mit einer Heizleistung von insgesamt 28 kW entstanden ist.

Die intelligente Steuerung SMO S40 passt die Heizkurve dem Nutzungsverhalten der Stoofs an und lernt mit der Zeit automatisch dazu. Ein NIBE-Pufferspeicher in Verbindung mit einem Frischwasseranschluss stellt außerdem jederzeit ausreichend Warmwasser bereit.

HOHE WÄRMEPUMPEN-FÖRDERUNG DURCH BEG

Für die komplette Wärmepumpen-Kaskade inklusive Einbau und Steuerungsmodul wurden rund 35.000 Euro fällig. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gab es für die Wärmepumpen eine Förderung von 35 Prozent, also 12.250 Euro. Die Gesamtinvestition konnte Jörg Stoof so von 35.000 auf 22.750 Euro verringern.

Kosten im Überblick

Wärmepumpe

Kosten

Förderung

Summe

2x NIBE F 2120

35.000 €

- 12.250 €

22.750 €

Hinweis: Die beiden Wärmepumpen wurden bereits im Jahr 2020 installiert. Inzwischen ist mit der 2021 neu eingeführten „Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) eine höhere Förderung möglich. Für den Ersatz einer alten Ölheizung gewährt das BAFA neben der Basisförderung von 35 Prozent weitere 10 Prozentpunkte als Austauschbonus.

Bild: Alte Ölheizung wird ersetzt

Ersetzt die Wärmepumpe eine Ölheizung, gibt es hohe Förderungen

ERFAHRUNGEN NACH EINEM SEHR KALTEN WINTER (-15 °C)

Feuertaufe im Winter: Schon wenige Monate nach der Installation musste sich die Wärmepumpen-Kaskade zum ersten Mal bewähren. Weil die Ölheizung noch funktionstüchtig war, hatte Jörg Stoof sie noch nicht abbauen lassen. Stattdessen sollte sie als Sicherheit für besonders kalte Tage dienen und dann - wenn nötig - die Wärmepumpe im Winter unterstützen.

Tatsächlich waren die Erfahrungen mit der Wärmepumpe im Winter eindeutig. Nach mehreren kalten Frostnächten mit bis zu minus 15 Grad war den Stoofs klar: Die alte Ölheizung wird nicht mehr benötigt. Die Wärmepumpe konnte die Heizlast problemlos allein stemmen - kein einziger Tropfen Öl wurde verbraucht. Nun kann Jörg Stoof die alte Ölheizung beruhigt komplett demontieren lassen. Eine Idee für den freien Platz im Keller hat er auch schon: Die Erweiterung seines Fitnessraums.

Bild: Intelligente Steuerung für NIBE-Wärmepumpen

Die Steuereinheit der Wärmepumpe sorgt für einen guten Überblick

FAZIT VON NIBE

Die Entscheidung von Jörg Stoof, die alte Ölheizung durch eine NIBE-Wärmepumpe zu ersetzen, hat sich nicht nur wegen der immer weiter ansteigenden Kosten fürs Heizen mit fossilen Brennstoffen gelohnt. Der Hausbesitzer ist darüber hinaus zufrieden, dass er nun sehr effizient und umweltfreundlich heizen kann. Dabei hat die Leistung der Wärmepumpen-Kaskade seine Erwartungen sogar übertroffen, wie er selbst sagt: „Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass es möglich ist, so ein großes Gebäude mit zwei Wohneinheiten auf 300 Quadratmetern mit einer Wärmepumpe zu beheizen.”

Ganz allgemein gilt: Selten war die Gelegenheit besser, eine in die Jahre gekommene Ölheizung zu ersetzen. Und nie war die Förderung für eine neue Heizung so hoch wie dieser Tage. Mit der neuen BEG-Förderung stehen 35 Prozent als Basisförderung bereit, die durch verschiedene Bonus-Programme erhöht werden kann - durch geschickte Kombinationen sind bis zu 50 Prozent Förderung für eine neue Wärmepumpe möglich.

Dabei muss es nicht immer eine Luft/Wasser-Wärmepumpe aus der NIBE-F-Serie sein. Auch eine Sole/Wasser-Wärmepumpe der NIBE-S-Serie kann eine alte Ölheizung ersetzen - und ist genauso förderfähig wie die anderen Modelle. Wenn auch Sie sich für eine neue NIBE-Wärmepumpe inklusive Förderung interessieren, kontaktieren Sie uns gern. Wir finden mit Ihnen gemeinsam die beste Lösung für Ihr Haus.


Hinweis: Die gezeigte freie Aufstellung der Wärmepumpen entspricht nicht den NIBE Vorgaben, nach denen Wärmepumpen vor einer Rückwand zu platzieren sind. Diese Abweichung wurde in diesem Fall aufgrund der besonderen Abschirmung des Aufstellortes gewählt und entspricht nicht dem Standard.

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