Kernsanierung und Erweiterung eines Mehrfamilienhauses mit Büroflächen in Burgrieden
Ein Mehrfamilienhaus wurde umfassend saniert und mit einem Wohn- und Bürohaus erweitert, der Clou: Die Wärmepumpen können das Haus gleichzeitig Heizen und Kühlen.

Heizen und Kühlen mit einem System
Fakten: Mehrfamilienhaus mit Büroflächen und 16 Wohnungen (38 Personen) von Schweizer Massivhaus GmbH in 88483 Burgrieden
Baujahr: 1980er Jahre (Sanierung bzw. Neubau 2020-2023)
Wohnfläche: 1.135 m² Altbestand
Maßnahme: Austausch der Ölheizung gegen vier Luft/Wasser-Wärmepumpen in Kaskade
Heiztechnik: Vier Luft/Wasser-Wärmepumpen: zwei F2120-12, eine F2120-16, sowie eine F2120-20 (zum Nachfolgemodell), Steuerung mit der Regeleinheit NIBE SMO S40, Speicher NIBE UKV, Brauchwasserspeicher NIBE DD-WH 30XX-1F, Brauchwasserspeicher NIBE OKCE
Wärmeverteilung: Heizen und Kühlen über Fußbodenheizung + Kühldecke
Besonderheit: Gleichzeitig Heizen und Kühlen verschiedener Bereiche, bzw. Räume über eine Fußbodenheizung und eine Kühldecke
Planung und Realisierung: Schweizer Massivhaus GmbH aus 88483 Burgrieden
Ein Profi am Bau
Burgrieden ist eine Gemeinde im nördlichen Landkreis Biberach in Baden-Württemberg, rund fünf Kilometer östlich von Laupheim. Ein Mehrfamilienhaus aus den 1980er Jahren steht im Ortskern der lebhaften Gemeinde. Der Hausbesitzer ist seit mehr als 30 Jahren selbst in der Baubranche aktiv und führt ein erfolgreiches Bauunternehmen im Südwesten Deutschlands. Bei den Baumaßnahmen der Firma gilt der Leitsatz: Keine halben Sachen beim Planen und Bauen!
Der moderne Neubau mit den Büroflächen im Erdgeschoss, einer Wohnung im ersten Obergeschoss und dem luxuriösen Penthouse mit großer Dachterrasse.
Keine halben Sachen
Diesem Motto folgte der Bauherr auch bei der im Jahr 2020 beginnenden Sanierung des Mehrfamilienhauses: Die 14 Wohnungen in dem Bestandsgebäude wurden komplett entkernt und von Grund auf nach den modernsten technischen und energetischen Standards wieder aufgebaut.
Auf dem hinteren Teil des Grundstücks wurde ein zweites Gebäude errichtet, das der Bauherr als Firmensitz für die Büroräume der Niederlassung seines Betriebs und seine private Wohnung nutzt. Beide Gebäudeteile werden verbunden und mit einem zentralen Eingang erschlossen.
Altes Eisen: Die Ölheizung aus dem letzten Jahrtausend ist technisch und ökologisch nicht mehr zeitgemäß und wird entsorgt.
Öl raus – Zukunft rein!
Die alte Ölheizung entsprach weder ökologisch noch wirtschaftlich den Vorstellungen der fortschrittlich denkenden Bau-Profis, die sich bei allen ihren Neubau- und Sanierungs-Projekten für nachhaltige und umweltschonende Haustechnik engagieren.
Die Vielzahl der sauber verlegten Versorgungsleitungen im Keller des Hauses geben einen Eindruck von der Größe des Gebäudes.
Heizen und Kühlen
Alle Wohnungen wurden im Zuge der Sanierung mit einer Fußbodenheizung zur Wärmeverteilung ausgestattet. Die Wohnungen in dem Neubau erhielten zusätzlich Kühldecken, die über einen separaten Kühlkreis angesteuert werden. Die Heizungsanlage kann deshalb gleichzeitig Bereiche über die Fußbodenheizung erwärmen und andere Bereiche bzw. Räume mit Kühlbedarf über die Kühldecke auf angenehme Temperaturen kühlen.
Der Kreislauf für die Kühlung wird mit einem separaten Pufferspeicher betrieben.
Zentrale Warmwasser-Versorgung
Die Brauchwasserversorgung wurde zentral mit einer Vor- und Nachwärmstufe organisiert. Das Konzept basiert auf einer „Zweispeicherlösung“. Dabei werden 900 Liter Wasser in dem Normaltemperaturspeicher (Vorwärmstufe) von der Wärmepumpe auf ein Niveau von ca. 55 °C erwärmt. Ein nachgeschalteter Speicher (Nachwärmstufe) erwärmt das Wasser auf über 60 °C. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass der größte Teil der zur Brauchwassererwärmung erforderlichen Energie von der Wärmepumpe erbracht wird. Nur der Anteil (5 K), der zur Sicherstellung einer Austrittstemperatur von 60 °C erforderlich ist, muss durch den elektrischen Zusatzwärmeerzeuger geleistet werden. Die Versorgung der Zapfstellen im Haus erfolgt über eine Zirkulationsleitung. Dieses Konzept verhindert die Bildung von Legionellen und ist eine sichere Lösung für die Brauchwasser-Großanlage.
Zentrale Brauchwasserversorgung mit Vor- und Nachwärmstufe: In dem rechten Speicher wird das Wasser mit 55 °C vorgehalten und bei Bedarf in der Nachwärmstufe elektrisch auf 60 °C erhitzt.
Eine 4-fach Kaskade
Die alte Ölheizung wurde entsorgt und durch eine Kaskade aus vier Luft/Wasser-Wärmepumpen NIBE F2120 ersetzt. Die Wärmepumpen übernehmen die komplette Versorgung des Hauses und sorgen in dem Bestandsgebäude für die Heizung und Warmwasserbereitung – in dem Neubau schaffen die Wärmepumpen im Sommer zusätzlich auch ein Wohlfühl-Klima, indem sie durch die Kühlfunktion eine angenehme Temperierung der Räume sicherstellen.
Vier auf einem Balkon aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen in Kaskade versorgen das Haus mit Wärme, Brauchwasser und Kühlung.
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NIBE Referenzprojekt Burgrieden









