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Mustergültig: Schwedenhaus mit Vollausstattung

Haustechnik at it's Best:
Ein perfektes Raumklima durch eine NIBE Sole/Wasser-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung - betrieben durch regenerativ erzeugten Photovoltaik-Strom.

Erdvärmepump

Schwedische Idylle in Brandenburg: Das Einfamilienhaus der Familie Becker

Hej - Välkommen till svenska Brandenburg

Die Begeisterung für das Land, die Natur und den „Hygge-Way of Life“ ziehen Familie Becker immer wieder nach Schweden. Mit dort gewonnen Freunden wird die Verbindung zu Land und Leuten immer enger, sodass es bei den Träumen für den Neubau eines Einfamilienhauses selbstverständlich ist, dass ein Schwedenhaus geplant wird.

Marco Becker und seine Frau haben ihre familiären Wurzeln im südlichen Brandenburg und finden im beschaulichen Doberlug-Kirchheim ein passendes Baugrundstück: Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Naturgrundstück können sie ihren Haus-Traum verwirklichen.

Informationsbeschaffung auf regionalen Baumessen

In der Informations- und Orientierungsphase für den Hausbau besuchen Herr und Frau Becker regionale Baumessen. Grundsätzlich hatten sie sich schon für eine Wärmepumpe als Heizsystem für das neue Haus entschieden und als sie die Marke und die haustechnischen Möglichkeiten von NIBE kennenlernen wird klar, dass das Schwedenhaus auch mit einer Wärmepumpe des schwedischen Herstellers ausgestattet wird.

„Ich mache es gerne gleich richtig“ sagt Marco Becker und entscheidet sich für eine NIBE Sole/Wasser-Wärmepumpe. Der Strom für den elektrischen Antrieb wird regenerativ erzeugt: Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Hauses liefert 9,98 KW, die in einem Stromspeicher den Eigenbedarf des Haushalts decken. Mit einem NIBE Lüftungsmodul wird die Anlage zur kontrollierten Wohnungslüftung erweitert. „Uns war es wichtig, mit der Wärmepumpe unabhängig von Rohstoff-Preisen zu werden und damit ein Stück Autarkie zu erlangen. Wir investieren lieber jetzt etwas mehr, als in Zukunft abhängig von der Entwicklung der Gas- oder Ölpreise zu sein“.

„Ich gebe lieber einmal etwas mehr Geld aus, dafür bin ich dann unabhängig und muss mir um Folgekosten keine Gedanken machen“, sagt Marco Becker.

Die Tücken der Richtlinien

Natürlich spielt bei der Entscheidungsfindung auch der Komfort der Wärmepumpe eine wichtige Rolle: Das eingeschossig gebaute Haus mit 160 Quadratmetern Wohnfläche ist in allen Räumen mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. „Das habe ich mir schon als Kind gewünscht“ schmunzelt Marco Becker. Bei dem Haus handelt es sich um ein Grundmodell eines Systemherstellers für Schwedenhäuser, dass modifiziert und den individuellen Ansprüchen der Familie Becker angepasst wurde. Das Haus wurde dem Ideal des Schwedenhauses so nah wie möglich gebracht: Schwedenfenster, in einigen Räumen echte schwedische Tapete und ein original Schweden Ofen. Der im Jahr 2021 erstellte Neubau ist in einer Holzständerbauweise konstruiert und nach modernsten energetischen Gesichtspunkten erstellt - es entspricht dem zukunftsorientierten KFW 55 Standard.

Da das Grundstück in einem Trinkwasser-Schutzgebiet liegt, lässt sich eine Bohrung zur Nutzung der Erdwärme nicht ohne Weiteres realisieren. NIBE bietet mit einem Ringrabenkollektor eine clevere Alternative: Der Kollektor lässt sich in einer flexiblen Form verlegen und passt sich so optimal an die örtlichen Gegebenheiten an. Seine Arbeit verrichtet er geräuschlos und entnimmt dem Boden Umweltwärme auf hohem Temperaturniveau. Diese gelangt dann mittels einer Wärmequellenflüssigkeit über ein hochfestes PE-Rohr ins Hausinnere. Außerdem ermöglicht der Ringgrabenkollektor eine hohe Leistungszahl für einen optimalen Betrieb der Wärmepumpe. Genauso ist er im Sommer in der Lage geräuschlos zu kühlen und für ein echtes Wohlfühl-Klima zu sorgen.

Das Grundstück der Beckers bietet dafür ideale Voraussetzungen und ausreichend Platz: Der Graben beginnt am Hauswirtschaftsraum und führt in 2,00 bis 2,40 m Tiefe in einem weiten Bogen über das Grundstück. Er endet an der Terrassenseite, von dort werden die Rohre unter der Fundamentplatte zur Wärmepumpe geführt.

Kinderleichte Steuerung: Ist Familie Becker z.B. doch noch zwei Tage länger auf Reisen, sagen sie ihrer Wärmepumpe, dass sie erst ab übermorgen wieder normal Heizen soll.

Energie aus der Erde?

„In Gesprächen mit Freunden und Bekannten tauchte immer wieder die Frage auf, ob es denn möglich ist, ausreichend Energie aus der Erde zu bekommen, sagt Marco Becker,“ das war für mich auch schwer vorstellbar, der Ringkollektor liegt ja nur etwas mehr als zwei Meter unter der Erde.“ Die ersten Erfahrungen zeigen, dass die Wärmepumpe unmittelbar nach der Inbetriebnahme ihren Zweck erfüllt und ein behagliches Raumklima und ausreichend warmes Wasser bereitstellt. Es dauert erfahrungsgemäß immer eine gewisse Zeit, bis sich ein System für die Nutzungsgewohnheiten der Bewohner eingespielt hat. „Die Wärmepumpe reagiert langsam und wenn ich die Temperatur höher einstelle, kann es passieren, dass es am Tag darauf zu warm im Haus ist.“ Das wird sich einspielen und mit den smarten Funktionen der Wärmepumpe reagiert das System zum Beispiel automatisch auf Wetteränderungen und passt sich den Bedürfnissen der Bewohner an.

Ein neues Gefühl bei der Wohnraumlüftung

Genauso ist es mit der kontrollierten Wohnungslüftung: „Wir müssen uns erst daran gewöhnen Fenster und Türen nicht zur Raumlüftung zu öffnen, aber nur so bleibt die kostbare Wärme im Haus.“ Über das Lüftungssystem wird verbrauchte Raumluft abgesaugt und gefilterte Frischluft strömt bedarfsgerecht nach. Vor ein paar Tagen hat ein Landwirt hinter dem Haus sein Maisfeld abgeerntet – da war ich sehr froh, dass wir Fenster und Türen geschlossen halten können, sonst wäre alles eingestaubt.

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