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NIBE Luft/Wasser-Wärmepumpen vorm Dreifamilienhaus in Westerheim

Dreifamilienhaus in Westerheim mit Wärmepumpen

Sanierung und Ausbau eines Bauernhauses zu einem Dreifamilienhaus in Westerheim

Bei der Sanierung der Heizung wird besonderer Wert auf eine platzsparende und kostengünstige Lösung gelegt.

NIBE Wärmepumpe in Westerheim

Kompakt und wirtschaftlich


Fakten: Mehrfamilienhaus mit 3 Wohneinheiten (10 Bewohner) in 72589 Westerheim

Baujahr: 1965

Wohn-/Nutzfläche: ca. 280 m²

Wärmeverteilung: Heizkörper

Maßnahme: Austausch der Ölheizung mit Solarthermie-Unterstützung gegen eine Wärmepumpe mit Solarthermie und Photovoltaik

Heiztechnik: Luft/Wasser-Wärmepumpe NIBE F2120-16 (zum Nachfolgemodell) mit der Wärmepumpensteuerung (zum Nachfolgemodell), Brauchwarmwasserkonzept zentral über NIBE MTL-Speicher mit Trinkwasserladesystem für hygienische Trinkwassererwärmung, mit Speicheraustrittstemperaturen von 60 Grad

Besonderheit: Photovoltaik-Anlage mit 8 kW Peak, Einbindung der Solarthermie aus dem Altbestand

Planung und Realisierung: Claudia Wölfle, Immobilien Service Wölfle GmbH & Co. KG

NIBE Effizienzpartner: WIEßNER Haustechnik aus 89150 Laichingen

Neue Nutzung in alten Mauern

Das Gebäude aus dem Jahr 1965 wurde ursprünglich als Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Betriebs genutzt. Im Zuge der innerörtlichen Restrukturierung in dem Luftkurort Westerheim auf der Schwäbischen Alb, rund 30 Kilometer nordwestlich von Ulm, wurde die Betriebsstätte aufgegeben. Diese Entwicklung ist in sehr vielen, ursprünglich von Bauernhöfen geprägten Dörfern und Städten zu beobachten. Auf dem freigewordenen Grundstück wurde auf dem vorderen Teil ein neues Mehrfamilienhaus errichtet, das Bestandsgebäude blieb erhalten und wurde im Jahr 2018 umfangreich saniert und erweitert:

  • Ausbau des Dachgeschosses zur Nutzung als zusätzliche Wohnung
  • Fassadendämmung mit einem Wärmedämm-Verbundsystem am gesamten Gebäude
  • Isolierung der Dachfläche
  • Austausch der Fenster und Einbau einer neuen Haustür
  • Kernsanierung der Wohnungen, dabei wurde auch die Wärmeverteilung mit größeren Heizkörpern erneuert – eine Fußbodenheizung war nicht notwendig

Dreifamilienhaus in Westerheim

Das Heizungskonzept

Im Oktober 2020 stand die Sanierung des Wärmeerzeugers an. Die alte Ölheizung sollte gegen eine moderne Wärmepumpe zur Beheizung und Brauchwasserbereitung ausgetauscht werden. Der NIBE Effizienzpartner Steffen Wießner konnte auf langjährige Erfahrung bei der Auslegung und Planung von Wärmepumpen zurückgreifen. Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe kam in den Höhenlagen der Schwäbischen Alb aufgrund der Gesteinsstrukturen in der Erde nicht infrage. Aus diesem Grund empfahl Wießner dem Bauherrn den Einsatz einer Luft/Wasser-Wärmepumpe NIBE F2120. Eine Heizleistung von 16 kW war ausreichend, um die 280 Quadratmeter Wohnfläche zu beheizen und jederzeit genug warmes Wasser für 10 Bewohner bereitzustellen. Für die Regelung der Anlage kam die Wärmepumpen-Steuerung NIBE SMO S40 zum Einsatz.

Heizungsraum im Mehrfamilienhaus in WesterheimDie Platzverhältnisse im Heizungsraum sind beengt. Der kompakte Multifunktionsspeicher kombiniert die Beheizung mit Warmwasserbereitung auf geringer Stellfläche.

Wasser statt Öl

Eine Besonderheit lag in der Umnutzung des 10.000 Liter fassenden Öltanks, der als Erdtank auf dem Grundstück eingegraben war. Anstatt die Erdarbeiten für das Ausgraben des Tanks und die aufwändige Entsorgung zu organisieren, ließen die Heizungsprofis den Tank in der Erde ausspülen und gründlich reinigen. Danach konnte er als Zisterne zum Sammeln von Regenwasser für die Gartenbewässerung genutzt werden – in Anbetracht langer Trockenperioden und steigender Wasserpreise eine sinnvolle Entscheidung.

Neue Heizkörper im DreifamilienhausIm Zuge der Sanierung der Wohnungen wurden in allen Räumen größere und leistungsfähigere Heizkörper installiert.

Platzsparend und wirtschaftlich

Die Anlage passt sich dem eingeschränkten Raumangebot in dem Heizungsraum des Hauses an: Die Außeneinheit der Wärmepumpe konnte vor dem Eingangsbereich des Hauses platziert werden. In dem Heizungsraum kam ein Multifunktionsspeicher für die Heizung und Warmwasserbereitung zum Einsatz. In diesem Speicher arbeiten zwei getrennte Systeme für das Heizungs- und Brauchwasser. Das Heizungswasser umspült das Trinkwasser und erwärmt es auf 60 °C, durch eine kontinuierliche Umschichtung des Wassers kann schneller ein höheres Temperaturniveau erreicht werden. Die Anbindung der Zapfstellen in den Wohnungen erfolgt mit einer Zirkulationsleitung, die Zirkulationspumpe arbeitet besonders energiesparend. Zusätzlich ist ein UKV-Pufferspeicher Teil des Konzepts, um einen störungsfreien Betrieb der Anlage sicherzustellen. Gleichzeitig kann dieses Wasser auch genutzt werden, um in besonders kalten Winternächten warmes Wasser zum Abtauen der Außeneinheit bereitzustellen.

Steffen Wießner an der RegelungSteffen Wießner ist zufrieden: Die Anlage arbeitet problemlos, und mit der App myUplink PRO für Handwerker kann er alle Leistungswerte jederzeit überprüfen.

Die Sonne hilft mit

Auf dem Dach des Hauses befand sich im Altbestand eine Solarthermieanlage, die in das neue Konzept integriert werden konnte: Die von der Sonne erzeugte Wärme wird direkt in den Multifunktionsspeicher geleitet und unterstützt die Leistung der Heizung. Die Anbindung der Solarthermie an die Wärmepumpenregelung SMO S40 war mit dem Zusatzmodul NIBE AXC 30 problemlos möglich. Für Oktober 2023 war die Installation einer Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 8 kW Peak auf dem Dach des Hauses geplant, der selbst erzeugte Strom soll seitdem für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden und damit die Wirtschaftlichkeit der Anlage weiter steigern.

Luft/Wasser-Wärmepumpe NIBE F2120-16Die Wärmepumpe hat ihren Platz vor dem Gebäude gefunden.

Vater und Tochter im Flur vor einer NIBE Wärmepumpe

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NIBE Referenzprojekt Mehrfamilienhaus in Westerheim

Elektro-Heizkassette ELK

Steffen Wießner

Dreifamilienhaus in Westerheim

Zirkulationspumpe

NIBE SMO S40 und das Zusatzmodul AXC

NIBE F2120

NIBE SMO S40

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