Familie im Wohnzimmer mit Winterkleidung

Heizung defekt

Soforthilfe, Ursachen und die richtige Entscheidung für danach
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Das Wichtigste in Kürze

  • Heizung defekt? Prüfen Sie zuerst Notschalter, Wasserdruck, Thermostatventile und Brennstoff und Stromversorgung - viele Störungen lassen sich selbst beheben.
  • Typische Ursachen sind Luft im System, klemmende Ventile, defekte Umwälzpumpen oder verschlissene Bauteile. Einstellung der Regelung z.B. auf Sommer- statt Winterbetrieb.
  • Bei Anlagen in einem Alter über 15 bis 20 Jahre mit häufigen Störungen ist ein Heizungstausch oft wirtschaftlicher als eine Reparatur.
  • Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe können bestehende Heizkörper in der Regel weiterverwendet werden.
  • Bis zu 80 Prozent Förderung sind beim Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung möglich.

Heizung defekt? - Soforthilfe

Die Heizung ist kaputt und die Wohnung wird kalt - was tun? Das ist unangenehm, aber nicht jeder Ausfall bedeutet gleich einen schwerwiegenden Defekt. Bevor Sie den Fachbetrieb anrufen, können Sie einige einfache Dinge selbst überprüfen. In vielen Fällen lässt sich die Ursache schnell finden.

Gehen Sie diese Checkliste durch:

  • Notschalter prüfen: Im Heizungskeller befindet sich häufig ein Notschalter, der aussieht wie ein Lichtschalter. Wurde er versehentlich betätigt, ist die Stromzufuhr unterbrochen. Einfach wieder einschalten und die Anlage hochfahren lassen.
  • Brennstoff vorhanden? Bei Ölheizungen die Füllstandsanzeige prüfen, bei Gasheizungen den Gashahn kontrollieren.
  • Stromversorgung prüfen: Ist die Regelung oder eine Kontrolllampe nicht beleuchtet, ist die Sicherung zu prüfen.
  • Wasserdruck kontrollieren: Ein Blick auf das Manometer zeigt, ob der Wasserdruck im System ausreicht. Ideal sind 1,5 bis 2 Bar. Ist der Druck zu niedrig, muss Heizungswasser nachgefüllt werden.
  • Thermostatventile prüfen: Sind die Ventile an den Heizkörpern aufgedreht? Manchmal klemmt der Ventilstift - ein leichtes Klopfen oder Lösen kann helfen.
  • Sommer-/Winterbetrieb: Läuft die Heizung noch im Sommerbetrieb? Dann wird nur Warmwasser erzeugt, aber nicht geheizt.
  • Fehlercode notieren: Zeigt Ihre Heizung einen Fehlercode am Display an? Notieren Sie diesen - er hilft dem Fachbetrieb bei der Ferndiagnose erheblich.

Wenn keiner dieser Punkte das Problem löst, sollten Sie einen Heizungsfachbetrieb kontaktieren. Geben Sie dabei den Fehlercode und eine kurze Beschreibung des Problems durch - das spart Zeit und ermöglicht eine schnellere Diagnose.

Schnell-Check - Problem und Lösungsansatz

ProblemWas Sie selbst prüfen können
Heizkörper wird nur oben warmHeizung entlüften
Heizkörper bleibt komplett kaltThermostatventil prüfen, Ventilstift ggf. lösen
Kein BrennstoffFüllstandsanzeige prüfen, Tank auffüllen oder Gashahn kontrollieren
Zu niedriger WasserdruckManometer prüfen (ideal: 1,5–2 bar), ggf. Heizwasser nachfüllen lassen
Heizung zeigt FehlercodeCode notieren, Heizungsfachbetrieb anrufen
Heizung läuft auf SommerbetriebAuf Winterbetrieb umstellen
Notschalter wurde betätigtSchalter im Heizungskeller wieder einschalten
Kein StromSicherung prüfen

Typische Ursachen für einen Heizungsausfall

Nicht jede Heizungsstörung hat dieselbe Ursache - aber ob die Heizung kaputt ist oder nur eine Kleinigkeit defekt, die Auswirkungen fühlen sich oft gleich an: kalte Heizkörper und kalte Räume. Entscheidend ist die Unterscheidung zwischen kleineren Störungen, die sich oft schnell beheben lassen, und ernsthaften Defekten, bei denen ein Fachbetrieb Hilfe leisten kann.

Störung beheben

Störungen, die sich oft einfach lösen lassen

  • Luft im Heizsystem: Gluckernde Geräusche und ungleichmäßig warme Heizkörper deuten auf Luft in den Leitungen hin. Regelmäßiges Entlüften schafft Abhilfe.
  • Zu niedriger Systemdruck: Der Druck fällt über die Zeit ab. Nachfüllen von Heizungswasser und Prüfung des Ausdehnungsgefäßes lösen das Problem - bei häufigem Druckverlust sollte allerdings ein Fachbetrieb die Ursache prüfen.
  • Klemmende Thermostatventile: Ventile können nach längerer Nichtbenutzung festsitzen, vor allem nach dem Sommer. Leichtes Klopfen oder Bewegen des Ventilstifts hilft oft. Gegebenenfalls sollten Sie die Thermostatventile austauschen.
  • Falsche Einstellungen: Sommerbetrieb statt Winterbetrieb, falsch eingestellte Heizkurve oder abgeschalteter Notschalter.

NIBE Fachhandwerker

Defekte, die einen Fachbetrieb erfordern

  • Defekte Umwälzpumpe: Die Pumpe transportiert das warme Wasser durch die Leitungen. Fällt sie aus, bleibt alles kalt.
  • Defekter Brenner oder Zündelektronik: Bei Gas- und Ölheizungen eine häufige Ursache für einen kompletten Ausfall.
  • Undichte Leitungen: Wasserverlust im System deutet auf Leckagen hin, die professionell behoben werden müssen.
  • Verschlissene Bauteile: Nach vielen Betriebsjahren verschleißen Dichtungen, Ventile und elektronische Bauteile.
  • Defekte Regelung oder Steuerung: Elektronikschäden sind von außen schwer erkennbar und erfordern eine Fachdiagnose.
  • Defektes Ausdehnungsgefäß: Wird geprüft und ggf. ersetzt.
  • Verdreckte/verstopfte Zuleitungen: Werden gereinigt oder ersetzt.

Ein einfacher Test kann bei der Einordnung helfen: Öffnen Sie bei kalten Außentemperaturen alle Heizungsventile komplett. Werden die Räume trotzdem nicht warm, liegt das Problem wahrscheinlich nicht an den Heizkörpern, sondern an der Anlage selbst - oder es fehlt ein hydraulischer Abgleich, den ein Fachbetrieb durchführen kann.

Dirk Meyer von der Meyer Energie Bad Montage GmbH bestätigt das aus dem Alltag: „Typische übersehene Fehlerquellen sind zu geringer Anlagendruck und Luft in der Heizungsanlage – und fehlende Wartung ist immer wieder ein Thema." Bei Abluftwärmepumpen kommen laut Meyer zwei weitere Punkte hinzu: saubere Luftfilter bei Abluftsystemen und eine ausreichende Umlaufwassermenge im Gesamtsystem.

Heizung ausgefallen - so überbrücken Sie die Wartezeit

Bis der Fachbetrieb die kaputte Heizung repariert oder die neue Anlage installiert ist, müssen Sie die Zeit ohne funktionierende Heizung überbrücken. Gerade im Winter kann das zur Herausforderung werden. Diese Maßnahmen helfen:

Wärme halten und erzeugen:

  • Ziehen Sie sich warm an - mehrere Schichten sind effektiver als ein dicker Pullover.
  • Nutzen Sie Wärmflaschen, Körnerkissen oder Heizdecken.
  • Heißgetränke helfen, die Körpertemperatur zu halten.
  • Ein elektrischer Heizlüfter kann einen einzelnen Raum übergangsweise erwärmen - achten Sie auf die Leistungsaufnahme und lassen Sie das Gerät nicht unbeaufsichtigt.
  • Viele Handwerksunternehmen bieten mobile Heizgeräte zur Überbrückung an.

Wärmeverluste minimieren:

  • Halten Sie Türen und Fenster geschlossen, lüften Sie nur kurz stoßweise.
  • Konzentrieren Sie sich auf einen Raum und schließen Sie die Türen zu ungenutzten Zimmern.
  • Rollläden und Vorhänge nachts schließen - das reduziert den Wärmeverlust durch die Fenster erheblich.

Frostschutz beachten: Wenn Sie das Haus für längere Zeit verlassen und die Heizung nicht funktioniert, besteht bei Minusgraden die Gefahr, dass Wasserleitungen einfrieren und platzen. Lassen Sie in diesem Fall das Wasser aus gefährdeten Leitungen ab oder sorgen Sie dafür, dass die Räume zumindest frostfrei bleiben. Damit Leitungen einfrieren, müssen über mehrere Tage hinweg deutliche Minusgrade herrschen.

Sonderfall Mietwohnung - Rechte und Pflichten

Fällt die Heizung in einer Mietwohnung aus, gelten besondere Regeln. Der Vermieter ist verpflichtet, eine funktionierende Heizung sicherzustellen - das gehört zu seinen Grundpflichten aus dem Mietvertrag.

So gehen Sie vor:

  • Vermieter unverzüglich informieren - am besten schriftlich per E-Mail, damit der Zeitpunkt der Meldung dokumentiert ist.
  • Beschreiben Sie das Problem möglichst genau (welche Räume betroffen, seit wann, welche Symptome).
  • Warten Sie die Reaktion des Vermieters ab - in der Regel dürfen Mieter nicht eigenständig einen Handwerker beauftragen.
  • Ausnahme: Bei einem Notfall (z. B. Heizungsausfall bei Minusgraden, Vermieter nicht erreichbar) dürfen Sie selbst handeln und die Kosten dem Vermieter in Rechnung stellen.

Mietminderung: Bei einem Heizungsausfall in der Heizperiode (Oktober bis April) ist eine Mietminderung in der Regel möglich. Die Höhe hängt vom Einzelfall ab - die Rechtsprechung bewegt sich typischerweise zwischen 20 und 50 Prozent, in extremen Fällen kann die Miete vollständig gemindert werden.

Kostenübernahme: Die Reparaturkosten trägt grundsätzlich der Vermieter. Kleinere Wartungsarbeiten (Entlüften, Thermostat einstellen) können je nach Mietvertrag dem Mieter obliegen.

Sie sind Eigentümer eines Mehrfamilienhauses und die Heizung Ihrer Mieter macht Probleme? Dann lohnt sich ein Blick auf die Möglichkeiten einer Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus - auch für Etagenheizungen gibt es heute effiziente Lösungen.


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So einfach geht's:

  1. Anfrageformular ausfüllen - Ihr Fachbetrieb meldet sich bei Ihnen
  2. Beratung vor Ort - der Fachbetrieb prüft die Machbarkeit direkt bei Ihnen zu Hause
  3. Individuelles Angebot - inklusive Beratung zu Fördermitteln
  4. Beauftragung & Installation - Sie vereinbaren mit dem Fachbetrieb die Umsetzung

Reparieren oder tauschen - wann lohnt sich was?

Das ist die entscheidende Frage, die sich viele Hauseigentümer bei einer kaputten Heizung stellen. Eine pauschale Antwort gibt es nicht - aber einige klare Orientierungshilfen.

Wärmepumpen Reparatur

Eine Reparatur ist in der Regel sinnvoll, wenn:

  • die Anlage jünger als 15 Jahre ist
  • es sich um einen klar eingrenzbaren Defekt handelt (einzelne Pumpe, Ventil, Steuerungsplatine)
  • Ersatzteile noch gut verfügbar und erschwinglich sind
  • die Anlage ansonsten zuverlässig läuft
  • nicht ohnehin ein Systemwechsel der Heizung geplant ist

Heizungstausch

Ein Austausch lohnt sich meistens, wenn:

  • die Heizung älter als 15 bis 20 Jahre ist
  • Reparaturen sich häufen und die Kosten steigen
  • Ersatzteile schwer erhältlich oder unverhältnismäßig teuer sind
  • Sie eine Gas- oder Ölheizung betreiben und die steigenden Betriebskosten berücksichtigen
  • Förderungen für einen Systemwechsel genutzt werden können

Besonders interessant: Wenn Ihr Gaskessel mindestens 20 Jahre alt ist und Sie ihn gegen eine Wärmepumpe tauschen, profitieren Sie neben der Basisförderung von 30 Prozent häufig auch vom Klima-Geschwindigkeitsbonus - insgesamt sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich. Wichtig zu wissen: Bei einem bereits defekten Gerät kann der Bonus teilweise entfallen, die Basisförderung bleibt aber bestehen. Handeln Sie also möglichst, bevor Ihre alte Heizung endgültig ausfällt.

Nicht nur Gas- und Ölheizungen stehen irgendwann vor dem Aus. Auch Wärmepumpen der ersten Generationen erreichen nach 15 bis 20 Jahren das Ende ihrer typischen Lebensdauer. Das Tückische: Selbst wenn die Anlage scheinbar einwandfrei läuft, arbeitet sie oft deutlich weniger effizient als eine moderne Wärmepumpe. Bemerkbar macht sich das schleichend über eine steigende Stromrechnung. Ein Wechsel auf eine aktuelle Wärmepumpe schafft dagegen die Voraussetzungen für spürbare Energieeinsparungen.

Heiko Hochdanner von der Hochdanner Sanitär- und Heizungs-GmbH beschreibt, wie die Entscheidung in der Praxis fällt: „Wenn ein Gerät einmal 15 bis 20 Jahre alt ist und einen Verdichterschaden hat, kostet die Reparatur schnell mehrere Tausend Euro – die Effizienz verbessert sich dadurch nicht, und die sieben Jahre Garantie gibt es nur mit einem Neugerät." Auch die Fördersituation spielt laut Hochdanner eine wachsende Rolle: „Wir tauschen inzwischen auch gut laufende Wärmepumpen aus, allein weil Zuschüsse von 30 bis 80 Prozent möglich sind."

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe

Wenn klar ist, dass die kaputte Heizung nicht mehr wirtschaftlich zu reparieren ist, stellt sich die Frage: Was kommt als Nächstes? Für die meisten Einfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser ist die Wärmepumpe heute die zukunftssicherste Lösung. Sie nutzt kostenlose Umweltenergie, schützt das Klima und wird staatlich großzügig gefördert.

So läuft der Wechsel ab

Der Ablauf ist überschaubarer, als viele denken:

  1. Bestandsaufnahme: Ein NIBE Fachbetrieb besichtigt Ihr Haus und prüft die Voraussetzungen - Gebäudezustand, Heizsystem, Aufstellmöglichkeiten.
  2. Heizlastberechnung: Der Fachbetrieb berechnet den Wärmebedarf Ihres Hauses und wählt die passende Wärmepumpe aus.
  3. Fördermittel beantragen: Wichtig - die Förderung muss in der Regel vor Beginn der Installation beantragt werden. Der NIBE Förderservice unterstützt Sie dabei.
  4. Demontage und Einbau: Die alte Heizung wird entfernt, die neue Wärmepumpe installiert und in Betrieb genommen. In der Praxis dauert der reine Umbau vor Ort oft nur drei Tage bis eine Woche.

Ihre Heizkörper können in der Regel bleiben

Ein weit verbreitetes Vorurteil hält sich hartnäckig: Für eine Wärmepumpe brauche man zwingend eine Fußbodenheizung. Das stimmt nicht. Viele bestehende Heizkörper sind ausreichend dimensioniert, um mit Vorlauftemperaturen bis 55 °C die Räume effizient zu erwärmen. Erst wenn einzelne Räume bei dieser Temperatur nicht warm genug werden, ist der gezielte Tausch einzelner Heizkörper nötig - keine Komplettsanierung.

Entscheidend ist ein hydraulischer Abgleich des gesamten Systems - damit wird sichergestellt, dass jeder Heizkörper genau die richtige Menge Heizwasser erhält.

Mehr Informationen dazu finden Sie unter Wärmepumpe und Heizkörper.

Welche Wärmepumpe für den Heizungstausch?

Für den Austausch einer Gas- oder Ölheizung im Bestandsgebäude eignen sich vor allem Luft/Wasser-Wärmepumpen, da sie keine Erdbohrung benötigen und schnell installiert werden können.

Die NIBE S2125 ist für den Heizungstausch besonders geeignet: Sie erreicht Vorlauftemperaturen bis 75 °C und funktioniert damit auch mit bestehenden Heizkörpern problemlos - selbst an besonders kalten Tagen. Das umweltfreundliche Kältemittel R290 und ein speziell geräuscharmes Design machen sie auch in dicht bebauten Wohngebieten zur idealen Wahl.

Die kompaktere NIBE S2060 bietet dieselbe Zukunftssicherheit in einer platzsparenderen Bauweise für das Einfamilienhaus.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter Wärmepumpe nachrüsten und in unserem Ratgeber zur Wärmepumpe im Altbau.

Kosten und Förderung beim Heizungstausch

Der Umstieg auf eine Wärmepumpe ist eine Investition - die sich durch Förderung und niedrigere Betriebskosten in vielen Fällen innerhalb weniger Jahre rechnet.

Anschaffungskosten

Bei NIBE liegen die durchschnittlichen Kosten für eine Wärmepumpe inklusive Installation und Zubehör im Bestandsbau zwischen 16.000 und 34.500 Euro - je nach Wärmepumpentyp und Gebäude. Für den Heizungstausch im Einfamilienhaus ist die Luft/Wasser-Wärmepumpe die häufigste Wahl. Alle Details zu Anschaffungs- und Betriebskosten finden Sie in unserer Übersicht zu Wärmepumpe Kosten.

Förderung beim Heizungstausch

Beim Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich. Bei einer NIBE S2125 für rund 27.500 Euro kann Ihr Eigenanteil so auf nur ca. 5.500 Euro sinken. Der NIBE Förderservice unterstützt Sie bei der Antragstellung. Alle Details zu den aktuellen Förderprogrammen finden Sie in unserer Übersicht zur Förderung von Wärmepumpen.

Heizungsausfälle vorbeugen

Ein Heizungsausfall ist ärgerlich - aber in vielen Fällen vermeidbar. Regelmäßige Wartung ist der beste Schutz gegen unerwartete Ausfälle und verlängert die Lebensdauer Ihrer Anlage erheblich.

Regelmäßige Wartung

Installateur auf dem Weg zur Wartung

Eine jährliche Wartung durch einen Fachbetrieb umfasst typischerweise:

  • Prüfung aller wasserführenden Teile auf Leckagen
  • Entlüften der Heizkörper und Nachfüllen von Heizwasser
  • Kontrolle des Systemdrucks und der Ausdehnungsgefäße
  • Überprüfung der elektrischen Anschlüsse und Steuerung
  • Prüfung aller beweglichen Teile wie Pumpen und Ventile
  • Bei Wärmepumpen: Prüfung des Heizstabs, damit dieser nicht ungewollt einschaltet und unnötig Strom verbraucht

Bei NIBE Wärmepumpen liegen die Wartungskosten bei ca. 370 € alle 2 Jahre - und regelmäßige Wartung ist Voraussetzung für die Herstellergarantie von bis zu 5 bzw. 7 Jahren. Mehr dazu im Ratgeber Wärmepumpe Wartung.

Fernüberwachung mit myUplink

myUplink App

Ein entscheidender Vorteil moderner NIBE Wärmepumpen der S-Serie: Über die kostenlose myUplink App können Sie Ihre Heizung jederzeit per Smartphone überwachen. Sie sehen den aktuellen Betriebszustand, erkennen Störungen frühzeitig und können Einstellungen aus der Ferne anpassen.

Noch wichtiger: Ihr Fachbetrieb kann über myUplink ebenfalls auf Ihre Anlage zugreifen. Fehlerhafte Einstellungen lassen sich so ohne Vor-Ort-Termin korrigieren, und bei tatsächlichen Störungen liegen die Betriebsdaten bereits vor - der Servicetermin wird schneller und gezielter.

Bernd Wagner von der Gebäudesystemtechnik Wagner GmbH, der seinen Kunden genau dieses Modell empfiehlt, bringt es auf den Punkt: „Wir überwachen die Anlage per Fernwartung und können die Fehlerbehebung bereits einleiten, bevor der Mieter den Ausfall bemerkt. Für Vermieter und Mieter werden Ausfallzeiten so deutlich verkürzt und Zusatzkosten vermieden."

Mit der NIBE Wärmepumpen-Versicherung sichern Sie Ihre Anlage zusätzlich für bis zu 15 Jahre ab - deutlich länger als bei herkömmlichen Heizsystemen üblich.

Häufige Fragen

Heizung defekt - was tun, wenn sie im Winter komplett ausfällt?

Prüfen Sie zunächst Notschalter, Brennstoff, Wasserdruck und Thermostatventile (siehe Checkliste oben). Wenn nichts davon hilft, kontaktieren Sie einen Heizungsfachbetrieb - viele bieten einen Notdienst an. Überbrücken Sie die Wartezeit mit warmer Kleidung, Wärmflaschen und einem elektrischen Heizlüfter für einen Raum. Bei längerer Abwesenheit unbedingt Frostschutz für die Wasserleitungen beachten.

Kann ich meine Gasheizung einfach durch eine Wärmepumpe ersetzen?

Ja, in den meisten Fällen ist das problemlos möglich. Die vorhandenen Heizkörper und Leitungen können in der Regel weiterverwendet werden. Ein NIBE Fachbetrieb prüft bei einer Vor-Ort-Beratung die Machbarkeit und erstellt ein individuelles Angebot. Jetzt Beratung anfragen.

Wie lange dauert der Umstieg von Gas auf Wärmepumpe?

Die Planungsphase (Bestandsaufnahme, Heizlastberechnung, Förderantrag) kann 1-4 Wochen in Anspruch nehmen. Der eigentliche Umbau vor Ort dauert in der Praxis oft nur drei Tage bis eine Woche.

Lohnt sich die Reparatur meiner alten Gasheizung noch?

Als Faustregel: Bei Anlagen unter 15 Jahren und einzelnen, klar eingrenzbaren Defekten ist eine Reparatur oft sinnvoll. Bei Anlagen über 15 bis 20 Jahre mit häufigeren Störungen oder schwer verfügbaren Ersatzteilen ist ein Austausch in der Regel die wirtschaftlichere Entscheidung - erst recht mit Blick auf die verfügbare Förderung.

Welche Förderung bekomme ich beim Heizungstausch?

Beim Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung gegen eine Wärmepumpe sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich. Die Grundförderung beträgt 30 Prozent, dazu kommen je nach Situation der Klima-Geschwindigkeitsbonus und der Einkommensbonus. Alle Details finden Sie im Ratgeber Förderung.

Wer zahlt bei Heizungsausfall in der Mietwohnung?

Die Reparaturkosten trägt grundsätzlich der Vermieter. Informieren Sie ihn unverzüglich und dokumentieren Sie die Meldung schriftlich. Bei einem Heizungsausfall in der Heizperiode ist in der Regel eine Mietminderung möglich.

Haus gekauft und die Heizung ist kaputt - was nun?

Wenn Sie ein Haus gekauft haben und die Heizung defekt ist, prüfen Sie zunächst, ob im Kaufvertrag Gewährleistungsansprüche bestehen. Unabhängig davon ist jetzt ein guter Zeitpunkt, direkt auf eine zukunftssichere Lösung umzusteigen: Beim Austausch gegen eine Wärmepumpe sind bis zu 80 Prozent Förderung möglich. Ein NIBE Fachbetrieb berät Sie, welches System zu Ihrem neuen Haus passt.

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